Metaphysisch.

Westring 22

Das Potenzial des ehemaligen Möbelhauses war nie gänzlich deaktiviert. In der prominenten Lage am West-Tor des innerstädtischen Rings gab das Gebäude vielen Häuserreihen einen Fluchtpunkt und bot eine Schulter, an die sich auch die Kreuzung zum Rathaus und dem Bochumer Stadtkern lehnen durfte. Der Kubus fungierte jedoch lediglich als statisches Element, als gestalterisches Gegengewicht ohne Strahlkraft und Stimme.

In enger und freundschaftlicher Partnerschaft mit dem Architekten Markus Wagner gelang es, das Gebäude als statisches Element eines innerstädtischen Sektors, aber besonders auch als Haus, als Bauwerk wieder gelten zu lassen. Die Verstrebungen und Verschattung, Linienführungen und Lichtinstallationen korrespondieren mit den umliegenden Häuserreihen und den Wegen der Stadt.

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